Erkenntnisse aus einer Studie zur Interaktion von NMN mit Proteinen

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- Updated by Jody Mullis
Medically reviewed by Dr. Sidra Samad

NMN-Protiens

Das Streben nach Jugend und Langlebigkeit ist seit Jahrtausenden Teil der menschlichen Erzählung. Von Ponce De Leóns mythischer Suche nach dem Jungbrunnen bis hin zu den bahnbrechenden Forschungen moderner Wissenschaftler bleibt das Bestreben, den Alterungsprozess zu verstehen und zu bekämpfen, ein fesselndes Unterfangen. Fortschrittliche biomolekulare Forschung steht nun an der Spitze dieses unsterblichen Kreuzzugs. In einer 2017 in „Science“ veröffentlichten Studie beleuchten Forscher um Dr. David A. Sinclair von der Harvard Medical School, wie ( NMN ) Wechselwirkungen zwischen bestimmten Proteinen und wichtigen Stoffwechselmolekülen zum Alterungsprozess beitragen. Die Studie finden Sie hier .

Das Forschungsteam konzentrierte sich auf die zentrale Rolle von NAD+ (oxidierte Form von Nicotinamidadenindinukleotid), einem essentiellen Cofaktor bei verschiedenen Stoffwechselreaktionen, die die Energieproduktion, Genexpression, DNA-Reparatur und andere lebenswichtige Zellfunktionen regulieren. Interessanterweise sinken die NAD+-Spiegel mit zunehmendem Alter, was zu einer verminderten Stoffwechseleffizienz und einer erhöhten Anfälligkeit für altersbedingte Krankheiten führt. Eine der faszinierenden Hypothesen aus wissenschaftlichen Studien ist die Theorie, dass eine Erhöhung des NAD+-Spiegels bestimmte Aspekte des Alterns umkehren und die Gesundheit verbessern könnte.

Sinclair und seine Kollegen untersuchten die Wechselwirkung zwischen NAD+ und einem Protein namens DBC1 (bei Brustkrebs 1 deletiert). Sie beobachteten, dass NAD+-Moleküle an DBC1 binden und dessen Interaktion mit einem anderen Protein, PARP1 (Poly(adenosindiphosphat-Ribose)-Polymerase), hemmen. PARP1 spielt eine entscheidende Rolle bei der Reparatur von DNA, einem Prozess, der die Integrität des Genoms aufrechterhält und das Auftreten altersbedingter Krankheiten wie Krebs verhindert.

Da die NAD+-Konzentrationen mit zunehmendem Alter abnehmen, hemmt DBC1 leider zunehmend PARP1, was zur Anhäufung von DNA-Schäden führt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Wiederherstellung der NAD+-Häufigkeit die Situation schnell umkehrte, PARP1 von der DBC1-Unterdrückung befreite und die DNA-Reparatur erleichterte. Zur Unterstützung der In-vitro-Ergebnisse zeigten ältere Mäuse, die mit NMN – einem Vorläufermolekül, das den NAD+-Spiegel erhöht – behandelt wurden, weniger DNA-Schadensmarker und eine verbesserte Leberfunktion.

Diese Studie schlägt eine neuartige Art und Weise vor, wie NAD+ Proteininteraktionen beeinflusst, was sein Potenzial zur Linderung von Alterung und altersbedingten Krankheiten unterstreicht. Während weitere Forschung erforderlich ist, um diese Ergebnisse am Menschen zu validieren, hat die Studie vielversprechende Auswirkungen auf die Entwicklung von Anti-Aging-Therapien.

Die zentralen Thesen:

  • Die Studie zeigt, dass die Bindung von NAD+ an DBC1 dessen Interaktion mit PARP1, einem Schlüsselprotein bei der DNA-Reparatur, hemmt.
  • Da die NAD+-Konzentrationen mit zunehmendem Alter abnehmen, interagiert DBC1 zunehmend mit PARP1 und hemmt es, was zur Anhäufung von DNA-Schäden führt.
  • Durch die Wiederauffüllung des NAD+-Spiegels wird diese Unterdrückung rückgängig gemacht und die DNA-Reparatur erleichtert.
  • Ältere Mäuse, die mit NMN, einem Vorläufermolekül, das den NAD+-Spiegel erhöht, behandelt wurden, zeigten reduzierte DNA-Schadensmarker und eine verbesserte Leberfunktion.
  • Die Studie legt nahe, dass NAD+ ein potenzielles Ziel für Anti-Aging-Therapien sein könnte.